PlattdüütskBlog goes Hamburg

Achtung in diesem Beitrag wird es persönlich! Ich berichte euch über meinen Ausflug nach Hamburg. Ja, der PlattdüütskBlog ist fremdgegangen! 

PlattdüütskBlog goes HambörgWir sind dieses Mal nämlich nicht nach Ostfriesland gereist. Also meine Wenigkeit, die Chefin des Blogs und mein treuer Begleiter Pummel, der der Meinung war, dass so een lüütje Deern wie ich nicht allein ein Hotel auf der Reeperbahn beziehen kann. Viel zu gefährlich 😉

Der Grund für unsere Reise, war das 6. Nachwuchskolloquium des Vereins für Niederdeutsche Sprachforschung, an dem ich mein Masterarbeitsprojekt vorgestellt habe. Deshalb war Pummels zweites Argument, warum ich ihn mitnehmen müsste, dass er seinen Schokokeks mit mir teilen könne, wenn die Aufregung zu gross sei.

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Am Dienstag morgen ging es also ganz früh los. Um 5:30 standen wir am Bahnhof und warteten auf den Zug. Wir warteten und warteten und wurden immer nervöser. Der eigentlich immer pünktliche Zug, kam zu spät und die Umsteigezeit in Biel war kurz, sehr kurz. Es klappte und auch in Solothurn klappte es. Die eigentliche Strecke, auf der ich bis Basel hätte sitzen bleiben können, war gesperrt wegen Bauarbeiten. Die Baustelle in Rahstadt war früher wieder freigegeben als gedacht. Grosse Freude, kein Schienenersatzverkehr auf deutscher Seite, aber dafür machen die Schweizer plötzlich eine Baustelle auf. In Zeiten Zuggebundener Züge und Menschen, die ihr Ticket erst ab Basel Bad Bahnhof nehmen, um Kosten zu sparen, keine gute Kombination. Wäre ich nicht rechtzeitig in Basel gewesen, hätte ich ein neues für mich unbezahlbares Ticket gebraucht 🙁

Noch mal Glück gehabt. Es ging alles gut und nachmittags sind wir angekommen und wurden von einer ganz lieben Facebookfreundin in Empfang genommen, die ich schon seit langer Zeit in der realen Welt kennen lernen wollte. Wir verbrachten den Nachmittag mit ihr und mit ein paar anderen Verrückten. Unser Tagesabschluss war ein leckeres Essen in der T.R.U.D.E, ein Restaurant, dass nach dem Bohrer des Elbtunnels benannt ist.

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Den Mittwoch nutzen wir zum Ausschlafen und anschliessend machte ich alleine einen grossen Spaziergang von der Reeperbahn aus, zu den Landungsbrücken und anschliessend zu einem gemeinsamen Essen mit den anderen Konferenzteilnehmern. Das Wetter war zwar nicht sonnig, aber trotzdem toll. Trocken und ganz viel frische Nordseeluft. Mit Musik auf den Ohren und der Kamera in der Hand, konnte ich 4 Stunden lang den Touristen spielen und einfach nur geniessen! Das Highlight des Ausflugs an die Landungsbrücken war die fertig gebaute Elphilharmonie zu sehen, die inzwischen liebevoll von den Hamburgern Elphi genannt wird. Ein paar Konferenzteilnehmer haben es sogar geschafft noch Eintrittskarten für ein Konzert zu ergattern. Wenn ihr ein interessantes Projekt kennenlernen wollt, dann guckt doch bei ihnen vorbei.  >> kiek rien! <<

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Der Donnerstag und Freitag waren von dem Kolloquium und dem Sturm Xavier geprägt. So interessant die verschiedenen Beiträge waren, so ungemütlich war das Wetter. Wir konnten es zumindest nicht bereuen, unsere Zeit in der Bibliothek zu verbringen.

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Aber der Sturm interessierte mich eher weniger, da ich ihn nicht wirklich als schlimm empfand. Ausserdem würde ich erst am nächsten Tag wieder nach Hause fahren und bis dahin wären die “paar” Unterbrechungen garantiert aufgeräumt. Als ich am Abend durch den Hauptbahnhof lief, kam dann der Schock. Aus dem Hamburger Bahnhof fuhr so gut wie kein Zug mehr und schon gar nicht die in Richtung Süden. Aber auch da lief zum Glück der Verkehr wieder rechtzeitig an und wir kamen pünktlich nach Hause. Ich hoffe, dass die anderen Konferenzteilnehmer auch so viel Glück hatten oder eine Möglichkeit gefunden haben, die ungeplante Nacht warm und sicher zu verbringen. Entschuldigt bitte meine Naivität.

Hamburg war ein prägendes Ereignis. Beruflich und Privat konnte ich viel erleben und das Feedback der Konferenzteilnehmer wird mir sicherlich in der weiteren Arbeit helfen. Ein grosses Danke, an alle Personen, die mir diese Erfahrung ermöglicht haben und an die Organisatoren, die für einen reibungslosen Ablauf  sorgten.

Wenn ihr noch andere Eindrücke aus Hamburg sehen wollt, könnt ihr gerne bei Facebook oder Instagram vorbei gucken! Dort gibt es weitere Bilder und Anekdoten aus Hamburg. 

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